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ARIA

Ein internationales Klangprojekt von Johannes Wallmann für 7 Soprane und 7 Soundscapes, live von 7 Kontinenten

ARIA ist eine Komposition für 7 Soprane und 7 Soundscapes, welche an 7 Tagen von 7 Kontinenten gleichzeitig erklingen und weltweit live übertragen werden. Durch die weltweite Live-Übertragung können die Zuhörer mit den Ohren gleichzeitig an verschiedenen Orten der Erde sein und die Erde sozusagen mit den Ohren "umarmen". Um die verschiedenen Länder und Kulturen hörbar zu verknüpfen, bezieht die avancierter Musik von ARIA neben neuen Kompositionstechniken und den Soundscapes auch traditionelle Liedfragmente der jeweiligen Länder ein. Mit ARIA wird ein weltweites transkulturelles Hören ermöglicht, auf das sich voraussichtlich viele Millionen Menschen einlassen werden.

Schirmherrschaften

Über das Projekt, das von den Botschaften der 7 beteiligten Länder und den jeweiligen Goethe-Instituten befürwortet und unterstützt wird, übernahmen der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder, sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, Schirmherrschaften. Es ist geplant, Kofi Annan als weiteren Schirmherren zu gewinnen.

Weltweite Live-Übertragung von 7 Kontinenten

Die 49-minütige Komposition ARIA wird bei allen 7 Aufführungen in UKW-Qualität per Internetübertragung weltweit zur Verfügung stehen. Sofern Rundfunkanstalten und Veranstalter in aller Welt sich an diese Live-Übertragung andocken, wird es für viele Hörer möglich, die von allen Kontinenten simultan ertönenden Klänge und Geräusche live zu erleben.

7 Orte und 7 Soundscapes

Stellvertretend für die 7 Erdteile (Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien, Asien, Europa, Antarktis) wurden 7 Orte so ausgewählt, daß sie zusammen eine Umfassung der Erdkugel ergeben: von den Niagarafalls, über den Regenwald am Amazonas, den Hafen und den Table Mountain in Kapstadt, die City von Sydney, einen Bahnhof und einen buddhistischen Tempel in Japan, ein Bergwerksgelände im Ural, bis hin zu einem Gletscher oder einer heißen Quelle in Island (anstelle der Antarktis) wird ein großer Reichtum beeindruckender Klänge, Geräusche und Bilder entstehen.

Ein Soundscape ist eine akustische Umgebung, die in ARIA stellvertretend für den jeweiligen Erdteil zu hören sein wird und aus natürlich oder zivilisatorisch vorhandenen Geräuschen besteht.

An jedem der 7 Orte werden zwei Locations nach akustischen und optischen Kriterien ausgewählt: Ein Ort, wo die Sopranistin singt; ein zweiter Ort, an dem das Soundscape klingt. Mikrophone und Kameras werden von beiden Locations, an denen möglichst kein Publikum sein sollte, Töne und Bilder übertragen können.

Die 7 Soprane

Die Soprane - junge Sängerinnen aus den jeweiligen Ländern - haben eine klassische Gesangsausbildung, verfügen über eine hervorragende rundfunkreife klare Stimmqualität, über Kenntnisse der Gesangstraditionen ihres Landes sowie über Aufgeschlossenheit gegenüber zeitgenössische Musik.

Öffentliche Veranstaltungen an vielen Orten der Erde

Die komplette ARIA-Performance soll in die verschiedensten Städte der Welt live übertragen und auf öffentlichen Plätzen live gehört werden. Um eine gute Tonwiedergabe der Live-Übertragung der Klänge von den 7 Kontinenten zu erreichen, sollten 7 Lautsprechergruppen um das Publikum herum aufgestellt werden, so dass eine gute Tonqulität gewährleistet ist und die Klangquellen den Kontinenten zugeordnet werden können. Sofern ARIA von den Medien entsprechend eingeführt und beworben ist, werden sich vermutlich überall auf der Welt viele Menschen gleichzeitig versammeln, um mit der Live-Übertragung von ARIA den Lebenszusammenhang aller Kontinente im Bewußtsein einer großen Gemeinsamkeit zu erleben; ein transkulturelles Hören, das für 7 x 49 Minuten eine Alternative zum "Krieg der Kulturen" verdeutlicht. Sofern die jeweiligen Veranstalter es finanzieren können, wäre es zusätzlich denkbar, die weltweite Fernsehübertragung auf öffentlich aufgestellten Videoleinwänden zu verfolgen.

Weltweite Fernseh-Liveübertragung

Eine weltweite Fernseh-Liveübertragung ist in Zusammenarbeit mit der Eurpean Broadcasting Union angedacht. Die Auswahl der Bilder folgt dem Regieplan, der seinerseits der sekundengenau notierten Partitur von ARIA entsprechen wird.

Durch Film und Fernsehen sind die großen bekannten Kulturstätten der Menschheit längst von den faszinierendsten Seiten gefilmt. Es kann daher mit der Fernseh-Liveübertragung von ARIA nicht darum gehen, solchen Aufnahmen Konkurrenz zu machen. Mit den Aufnahmen von ARIA geht es nicht um Klänge und Bilder vergangener Zeiten und Kulturen, sondern um das Bewußtsein der Gegenwärtigkeit von Lebenszusammenhang.

Die Zusammenschaltung der unterschiedlichen Kameraperspektiven erfolgt nach einer Zeit- und Tempokonzeption. Neben sehr ruhigen und äußerst langsamen Kamerabewegungen (quasi zeitlupenähnlich) werden Überblendungen und Bildwechsel unterschiedlicher Tempi stehen. Die Kameraaufnahmen werden eine große Weite und ruhige Wahrnehmung ausstrahlen und von daher die Poetik der jeweiligen Soundscape-Bilder unterstreichen.

Außenklang-Innenklang Berlin & international

ARIA ist Teil des Gesamtprojektes Außenklang-Innenklang Berlin & International; Kooperationspartner in Berlin sind DeutschlandRadio, das
Haus der Kulturen der Welt, der Berliner Dom, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Klang & Zeit e.V..

Rechtliche Vertretung

Die Rechte des Projektes liegen bei Johannes Wallmann und werden vertreten durch Linklaters & Alliance / Oppenhoff & Rädler (u.a. Berlin, London, Moskau, New York, Sao Paulo, Tokio).

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