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INTEGRAL-ART-Sammelband

Die pdf-Fassung des INTEGRAL-ART Sammelbandes sowohl in deutscher (Seite 1-196) als auch englischer (page 1-13) Version nebenstehend, die digitale Fassung in Einzelseiten bzw. Doppelseiten hier:

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INTEGRAL-ART FESTSPIELE  -  "Wallmann statt Wagner"

Es gibt in Deutschland bisher nur wenige alljährliche Festspiele, die dem Gesamtkunstwerk eines einzigen Komponisten gewidmet sind. Eines der „jüngsten“ (die vor ca. 150 Jahren ihren Anfang nahmen) sind die Bayreuther Festspiele mit den national-mythischen Opernwelten Richard Wagners. Wagner hat sich noch persönlich darum gekümmert, dass sein Werk nicht im Orkus der Zeit verschwindet. Zumal es kaum ein Zufall sein dürfte, dass Hitler ein glühender Anhänger Wagners war, entspricht Wagners Werk jedoch – ohne ihm seine hohe musikalische Qualität absprechen zu wollen – weder den kulturellen Anforderungen moderner Demokratie noch einer notwendigen geistigen Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen.

Als ein aufgeklärt-modernes Gegenüber zum Gesamtkunstwerk Richard Wagners steht das Gesamtkunstwerk INTEGRAL-ART des Berliner Komponisten H. Johannes Wallmann. Mit ungewöhnlicher Klangschönheit, hoher kompositorischer Qualität, akustisch großräumigen Architektur- und Landschaftsbezügen, anti-totalitärem Weltgeist sowie europäischen Dimensionen bietet es zu Wagner eine großformatig-moderne Alternative.

Ob an der Steilküste von Helgoland, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, ob in der Stadtlandschaft oder der Schwebebahn von Wuppertal, ob im Berliner Dom, im UNESCO-Weltkulturerbe Wörlitzer Anlagen oder in der Stadtlandschaft von Dresden – mit seinen avancierten Raum- und Landschaftsklang-Kompositionen hat H.Johannes Wallmann immer wieder Tausende Zuhörer in den Bann neuer Klänge gezogen. Seine Gesamtkunstwerke wurden jenseits von Insiderkreisen teils von Zigtausenden Zuhörern besucht und von Rundfunkstationen live übertragen.

Ein großer künstlerischer Bogenschlag gelang, der von feinsinnigster Kammermusik bis zur groß dimensionierten Landschaftsklang-Komposition reicht. Er steht für Kunst als Freiheits- und Intelligenz-Energie, für Wahrhaftigkeit und neue Schönheit, für verantwortliche Teilhabe und für Demut gegenüber dem großen organismischen Selbstorganisationssystem, das Leben heißt.

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So eröffnen die INTEGRAL-ART FESTSPIELE eine neue Möglichkeit, das Tor für eine groß und aufgeklärt-modern denkende [europäische] Kultur aufzustoßen und in ihr einen anti-totalitären Gesellschaftskonsens zu verankern. Angesichts des Anthropozäns sowie neuer nationalistischer und totalitärer Mentalitäten, die teils aus der „Mitte“ der Gesellschaften kommen, dürfte daran ein unmittelbares demokratisches Allgemeininteresse bestehen.

Wieso sollte dieses Projekt (der geschätzte Jahres-Etat liegt im unteren zweistelligen Millionen-Bereich) an der „Nothdurft der Materie“ scheitern? Und warum sollte im Sinne des demokratischen Gemeinwesens dieses Gesamtkunstwerk nicht eine vergleichbare Förderung erfahren wie z.B. das Gesamtkunstwerk Richard Wagners, das alljährlich in Bayreuth – sowie auf vielen weiteren Bühnen der Bundesrepublik und Europas – zu hören und zu sehen ist?

"denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Nothwendigkeit der Geister, nicht von der Nothdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen" (Friedrich Schiller)

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